Jedes Jahr prämiert die Schule des Schreibens 10 besonders gelungene Einsendeaufgaben. Lesen Sie die prämierten Beiträge der Förderpreisträger 2012.
Belletristik
Von der Episode über die Kurzgeschichte zum Roman
Wissen Sie, woher der Ausdruck Belletristik stammt? Er kommt von dem französischen „belles-lettres“ und bedeutet so viel wie „Schöne Literatur“, also Literatur aller Art und ganz im speziellen die leichtere, die Unterhaltungsliteratur. In der belletristischen Literatur geht es also darum, Ihre Leser zu unterhalten. Sie lernen hier das grundlegende Handwerk, um Kurzgeschichten, Romane, Krimis oder Erzählungen zu schreiben.
In der „Belletristik“ ist Ihre Fantasie gefragt. Hier dürfen Sie Ihre Leser „entführen“: in eine andere Welt, die Sie selbst aus Ihrer Feder erschaffen; in eine andere Zeit, die Sie auf dem Papier herbeizaubern können. Sie dürfen ungeniert in die Gedanken Ihrer Helden schlüpfen, ihnen gute und weniger gute Eigenschaften andichten. Anders als ein Journalist, der sich streng an Fakten und Tatsachen halten muss, dürfen – nein müssen belletristische Autoren Fakten verändern, Erlebnisse und Personen frei erfinden. Willkommen in der faszinierenden Welt der Fiktion!
Dieser Lehrgang ist für Sie richtig, wenn
- Sie fantasiebegabt sind und Ihre Erlebnisse unterhaltend aufbereiten wollen.
- Sie verschiedene literarische Ausdrucksmöglichkeiten lernen wollen.
- Sie Ihren Schwerpunkt auf das belletristische Schreiben für Erwachsene legen wollen.
| Ihr Lehrgang auf einen Blick | |
|---|---|
| Lehrgangsbeginn: | Sie können jederzeit mit Ihrem Lehrgang beginnen. |
| Studiendauer: | 24 Monate. Eine kostenlose Studienzeitverlängerung um bis zu 6 Monate ist möglich. |
| Lehrmaterial: | 24 Lehrhefte |
| Lektoratsdienst: | Sie können unseren kostenlosen Lektoratsdienst nach 12 Monaten Studienzeit in Anspruch nehmen. |
| Studiengebühr: | Die aktuellen Studiengebühren für den Lehrgang finden Sie in unserem Servicebereich. |
| Zulassung: | Der Lehrgang "Belletristik" ist von der Staatlichen Zentralstelle für Fernunterricht geprüft und unter der Nummer 70 62 79 zugelassen. |
| Lehrgangstest: | 2 Wochen kostenlos |
Was erwartet Sie in Ihrem Studium?
Sie lernen anhand vieler praktischer Übungen und Beispiele, wie Sie Ihre Leser unterhalten, wie Sie Spannung und Tempo erzeugen. Wir zeigen Ihnen Kniffe, Ihre Charaktere lebensecht und interessant darzustellen. Sie erfahren, mit welchen Stilmitteln Sie Ruhe und Bewegung inszenieren, Konflikte
und Lösungen, Höhe- und Wendepunkte überzeugend darstellen. Oder einen guten Dialog zu schreiben, der sich nicht künstlich und steif, sondern flüssig und wie aus dem richtigen Leben gegriffen liest. Anhand der Genres Roman, Kurzgeschichte, Krimi und Fantasy lernen Sie die wichtigsten Regeln des literarischen Erzählens kennen..
Worüber wollen Sie schreiben? – Die Grundthemen ändern sich nicht – Geschichten liegen auf der Straße – Humorvolles hat Erfolg – Erstmal schreiben, dann selbstkritisch prüfen – So finden Sie einen Anfang: in der Belletristik, in der Sachprosa, bei journalistischen Arbeiten – Die ideenreiche Schlagzeile – Der zündende Titel – Wie Sie weitermachen – Der kleinste Einfall ist wichtig – Beispiele berühmter Schriftsteller – Ein Punkt ist noch kein Ende – So finden Sie einen guten Schluss – So bleiben Sie bei der Arbeit: Ratschläge für Ihren Erfolg – Arbeit nach Stundenplan – Der Wortschatz, unentbehrliche Grundlage – Von der Einfachheit der Sprache – Mundart und Gemeinsprache – Deutsch im Wörterbuch und in der Umgangssprache – Vom klaren Satzbau – Methoden der Manuskriptüberarbeitung – Weglassen und kürzen – Die Formelemente des Schreibens – Beschreiben, nicht registrieren – Die Fäden der Handlung – Von der wahren Begebenheit zur erzählten Geschichte – Die wichtigsten Elemente des Erzählens – Erklären ist ein weites Feld – Einzelheiten, Beispiele, Vergleiche als Mittel zum Erklären – Die Erklärung von Tatsachen, Ereignissen und abstrakten Vorgängen – Erklärende Elemente in der Belletristik – Begründen heißt überzeugen – Tipps für überzeugende Argumentation – Der Dialog als Mittel der Charakterisierung – Der Dialog im Krimi – Der Dialog im Schauspiel – Beispiele für gute Dialoge – Ratschläge, wie Sie eine gewünschte Wirkung erzielen – Das Tagebuch des Schriftstellers – Wie Sie auf einfache Weise Ihr Wissen bereichern – Und wie Sie daraus einen Stoff zum Schreiben machen – Das Interview – So finden Sie Ihren eigenen Stil – Schreiben wie ein Könner.
Belletristik: eine Definition – Woher Sie die Einfälle nehmen – Nichts ist selbstverständlich – Lektüre als Fundgrube – Schulen Sie Ihre Beobachtungsgabe und Menschenkenntnis – Notizbücher enthalten geistiges Kapital – Wie Sie Ihre Fantasie entfesseln – Wie berühmte Schriftsteller in Schwung kommen – Die Kurzgeschichte – Ihre gestraffte Form – So finden Sie Themen für Kurzgeschichten – Formen der Kurzgeschichte – Eine Episode ist noch keine Kurzgeschichte – Wichtig: eine abgeschlossene Handlung – Die Pointe – Was zeichnet gute Figuren aus? – Die Vielschichtigkeit einer Person – Lebenslauf, Checkliste, Interview –
Direkte und indirekte Charakterisierung – Die Kraft der Namen – Wie Sie den richtigen Namen finden – Schauplatz – Ort und Zeit gehören zusammen – Detailliert beschreiben – Ausgangssituation, Thema, Plot, Prämisse – und wie daraus eine Geschichte wird – Die Ausgangssituation: verschiedene Arten anzufangen – Die Bedeutung des Konflikts – Die drei Grundkonflikte des Menschen – Ihre eigenen Themen finden – Was ist Plotten? – Das Zusammenspiel der vier Elemente – Krimis schreiben – Welche Arten des Krimis gibt es? – Von der Idee zum Krimirätsel kommen – Typische Krimihelden – Recherche: die Detektivarbeit des Autors – Spannung erzeugen – Grundsätze des Romanschreibens – Die verschiedenen Formen des Romans – Unterschiede zur Kurzgeschichte – Ein Roman entsteht – Romananfang, -mitte und -ende – Erzählperspektive – Welche Vor- und Nachteile bieten die einzelnen Formen? – Perspektivenwechsel einbauen – Autobiografisches Schreiben – Lebenserinnerungen aufbereiten – Welche Form ist die richtige? – Genügend Distanz – Die Szene als kleinste Handlungseinheit – Die Bedeutung des Dialogs in der Szene – Handlungsexposé – Szenenfolge – Arbeiten mit der Zeit – Besondere Techniken: Rückblenden und Anspielungen auf Zukünftiges – Was ist Fantasy? – Was ist Science–Fiction? – Sprachbilder – Stilfragen – Formfragen – Die Vorzüge des Dialogs – Wann ist ein Dialog gelungen? – Feinheiten der Dialogtechnik – Wie viel Dialog ist gut? – Das Kinder– und Jugendbuch – Die verschiedenen Altersstufen – Bilderbücher – Bücher für das Vorschulalter – Der Jugendroman – Wie finden Sie einen guten Titel? – Titel der Weltliteratur – Klangliche Wirkung von Titeln – Anspielungen gekonnt einsetzen – Den Leser neugierig machen – In der Werkstatt eines Schriftstellers – Das Exposé – Wie überwinden Sie Schreibblockaden? – Die Arbeit an größeren Projekten – Manuskripte verkaufen.



