Schriftsteller mit Brief und Siegel

Die Schule des Schreibens bildet Autoren aus – per Fernunterricht

 

Beim Thema Schreiben scheiden sich die Geister. „Schreiben kann jeder“, meinen die Einen – schließlich lernt das jedes Kind in der Schule. „Schreiben ist ein Talent, mit dem man geboren wird. Das kann man nicht lernen“, widersprechen die Anderen. 

„Beides stimmt“, sagt Henning Stumpp, Geschäftsführer der Schule des Schreibens in Hamburg. „Aber nicht jeder, der in der Schule gut in Deutsch war, kann deshalb Bücher schreiben. Schreiben ist ein Handwerk, das man lernen kann – wie jede andere Fähigkeit auch. Ein bisschen Talent und viel Übung gehören natürlich dazu.“ Seit über 40 Jahren bildet die Schule des Schreibens angehende Autoren aus. Viele Teilnehmer publizieren ihre Texte heute erfolgreich. Doch längst nicht jeder will mit seinen Texten an die Öffentlichkeit: Zahlreiche Fernschüler schreiben nur für sich – oder für die Familie. Egal, ob für die zukünftige Autorenkarriere oder fürs eigene Wohlbefinden – die Schule des Schreibens hilft den Teilnehmern, ihr Potenzial zu entwickeln und ihre persönlichen Träume zu entfalten. 

 

Schreiben als Handwerk: Das Märchen vom geborenen Schriftsteller 

„Zum erfolgreichen Schreiben gehört Wissen und viel Übung“, betont Dr. Ingrid Böttcher, Mitglied des Literarischen Beirats der Schule des Schreibens. „Der ‚geniale’ Schriftsteller, der ohne Üben auskommt, ist ein Klischee. Schriftsteller aller Zeiten und Genres haben gezielt kreative Strategien genutzt, um besser zu schreiben.“ Seit 2005 berät Böttcher zusammen mit Dr. Fritz Gesing die Schule des Schreibens in allen fachlichen Fragen. Die Philosophie des Fernlehrinstituts: Jeder kann schreiben lernen. Was braucht es also, um einen guten Roman zu schreiben? „Man sollte viel gelesen haben, sich über die Grundregeln des fesselnden Erzählens im Klaren sein, selbstkritisch und unermüdlich üben, das heißt: schreiben – und das Selbstgeschriebene mit den Augen eines möglichen Lesers betrachten“, sagt Dr. Gesing. Einmal jährlich wählt der Literarische Beirat die zehn besten Nachwuchsautoren: Die Förderpreise für besonders begabte Schreibschüler dienen der schriftstellerischen Motivation. 

 

Für viele hat sich ihr Engagement schon ausgezahlt. „Von einer Teilnehmerin wissen wir, dass sie mit ihren Kinder- und Jugendbüchern heute bereits die Hälfte ihres Lebensunterhaltes bestreitet“, bestätigt Henning Stumpp. Kein Einzelfall: Bei einer Umfrage hat sich herausgestellt, dass mehr als 250 Absolventen Veröffentlichungen vorweisen können. 

 

Der Literarische Beirat: Ideengeber im Hintergrund 

Der Literarische Beirat ist der „think tank“ der Schule des Schreibens. Dr. Ingrid Böttcher leitete 15 Jahre lang das Projekt „Kreatives Schreiben“ an der RWTH Aachen. Ihre Arbeitsschwerpunkte sind die Schreibforschung und -didaktik. Ihr Beiratskollege Dr. Fritz Gesing, ebenfalls Germanist, arbeitet seit 1988 ausschließlich als Schriftsteller: Er ist Autor verschiedener Ratgeber zum „Kreativen Schreiben“ und veröffentlicht unter dem Pseudonym Frederik Berger sehr erfolgreich historische Romane. 

 

Privatunterricht per Brief: Das Prinzip Fernlernen 

Die Gedanken kommen beim Schreiben – und das funktioniert am besten, wenn man in Ruhe nachdenken kann. Deshalb ist Fernunterricht eine ideale Methode fürs Schreibenlernen. Der Ablauf ist einfach und effektiv: Statt im Klassenraum zu sitzen, erhalten die Teilnehmer ihre Unterlagen per Post und bearbeiten sie in den eigenen vier Wänden. Aus sechs Themengebieten wählen die Fernschüler ihren Wunschlehrgang: Zu den kreativen Lehrgängen gehören die „Große Schule des Schreibens“, eine umfassende Allround-Ausbildung im Schreiben, „Die Große Schule der Belletristik“, „Belletristik“, „Kinder- und Jugendliteratur“ sowie „Schreiben für Sach- und und Fachmedien“ und „Journalismus“. Je nach Themengebiet dauern die Lehrgänge zwischen 14 und 36 Monaten. „Mit Hilfe der Lehrhefte lernen unsere Nachwuchs-Autoren zum Beispiel, wie sie lebendige Dialoge gestalten, einen Spannungsbogen in einem Roman entwickeln oder Sachbücher schreiben“, erklärt Henning Stumpp. Die Inhalte sind speziell für den Fernunterricht didaktisch aufbereitet. Dabei geht es nicht um graue Theorie: Mit praxisnahen Übungen und Kontrollaufgaben bereiten sich die Fernschüler systematisch auf das Schreiben ihrer eigenen Texte vor. „Unser Motto heißt: Schreiben lernt man nur durch schreiben“, so Stumpp. „Das wenden wir von Anfang an konsequent an.“ Per Brief geht der eigene Text dann an den persönlichen Studienleiter. Innerhalb von zwei Wochen geben die Studienleiter ihren Schülern ein ausführliches Feedback zu Idee und Technik. So bleibt der Fernunterricht trotz der Distanz individuell und persönlich, denn die Studienleiter gehen auf jeden Teilnehmer und seine speziellen Wünsche ein. 

 

Zeitgemäßes Lernen: Die Vorteile des Fernunterrichts 

Im Vergleich zum Präsenzlernen bietet das Schreiben per Fernunterricht einige Vorteile: Die Fernschüler teilen sich ihre Lernzeit individuell ein – flexibel abgestimmt auf den eigenen Lern- und Lebensrhythmus. Damit eignet sich Fernlernen auch für Menschen, die beruflich oder privat stark eingebunden sind, denn jeder Schüler bestimmt das Lerntempo und den Lernort selbst. Der Studienbeginn ist jederzeit möglich, unabhängig von Alter, Vorkenntnissen oder Bildungsabschluss. So erwerben die Schreibschüler neben Beruf oder Familie die Qualifikation zum Schriftsteller. „Ein bisschen Selbstdisziplin beim Lernen und Schreiben ist allerdings unerlässlich“, sagt Stumpp. 

 

Lernen von erfahrenen Praktikern: Die Studienleiter 

Die persönliche Betreuung durch die Studienleiter der Schule des Schreibens sichert die hohe Qualität des Fernlernens. Studienleiterin Karin Baseda-Maass, 54, hat selbst im Fernunterricht gelernt und ist im April 2004 vom Bundesministerium für Bildung und Forschung mit dem Ehrenpreis „Lebenslanges Lernen“ ausgezeichnet worden. Nun gibt sie ihr Wissen an andere weiter. „Eine gute Mischung aus Lob und konstruktiver Kritik hilft den Schülern am besten weiter – schließlich soll das Schreiben Freude machen“, sagt die Studienleiterin über ihre Tätigkeit. „Ich versuche herauszufinden, was den Teilnehmern am meisten liegt: Nicht jeder, der gern Krimis liest, kann auch welche schreiben.“ Seit 1997 arbeitet Baseda-Maass als freie Autorin. Wie alle Studienleiter der Schule des Schreibens kennt sie Theorie und Praxis des Schreibens aus eigener Erfahrung: Autoren, Lektoren, Journalisten und Fachleute aus Wissenschaft und Erwachsenenbildung korrigieren und kommentieren die eingesandten Manuskripte der Teilnehmer. Karin Baseda-Maass freut sich auf die nächsten Einsendungen: „Der Umschlag mit den Arbeiten meiner Schüler kommt mir immer wie eine dicke Wundertüte vor – welche Geschichten sind wohl diesmal dabei?“ 

 

Die Schule des Schreibens an der Hamburger Akademie für Fernstudien ist ein Unternehmen der Klett-Gruppe. Alle Lehrgänge sind durch die Staatliche Zentralstelle für Fernunterricht (ZFU) geprüft und zertifiziert. 

 

Pressekontakt:
Schule des Schreibens 
Frauke Mekelburg
Pressestelle
Doberaner Weg 18
D - 22143 Hamburg 
Telefon: +49 (40) 658 09-52 
Telefax: +49 (40) 658 09-33 
E-Mail: presse@haf-mail.de 
www.schule-des-schreibens.de

Twitter: http://twitter.com/SdS_fernstudium

 

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