Jedes Jahr prämiert die Schule des Schreibens 10 besonders gelungene Einsendeaufgaben. Lesen Sie die prämierten Beiträge der Förderpreisträger 2012.
Schule des Lebens – Schule des Schreibens
Schreiben ist mehr als nur Text zu Papier bringen – es ist persönliche Entfaltung
Ingrid Schmitz hat es geschafft: Sie veröffentlicht heute erfolgreich ihre Krimis und hat ihre Leidenschaft für Mord, Raub und Totschlag inzwischen sogar zum Hauptberuf gemacht. Sie ist Mitglied bei den „Mörderischen Schwestern“ sowie im „Syndikat“, einer Vereinigung von Krimi-Autoren, die jährlich den wichtigsten Deutschen Krimipreis vergibt und veröffentlicht mindestens jährlich ein neues Buch. Ihr neuestes Werk heißt „Liebe, Lust und Lösegeld“ und ist eine Anthologie erotischer Kriminalgeschichten.
Ingrid Schmitz hat ihr schriftstellerisches Handwerk einst im Fernunterricht an der Schule des Schreibens gelernt. „Ermutigt durch meine Studienleiter habe ich meine alte Liebe zu Mordsgeschichten wieder entdeckt“, sagt die Krefelderin, die bereits während des Fernstudiums ihre Kurzgeschichten veröffentlichte. Mit der Schule des Schreibens hat sie sich einen Lebenstraum erfüllt.
Der Weg zum eigenen Buch
Was bringt Menschen dazu, das Handwerk des Schreibens zu lernen und ihre Fantasien, Gefühle und Gedanken zu Papier zu bringen? Die Motive gehen weit auseinander. Während manche eine Familienchronik für die Enkel festhalten wollen, streben andere bereits von Anfang an eine professionelle Schriftstellerkarriere an. So wie Heike M., die am liebsten „in fünf Jahren einen Bestseller schreiben will“. Erste Veröffentlichungen in Zeitungen und Zeitschriften kann sie bereits vorweisen, doch der Weg zum Erfolgs-Roman ist lang und steinig.
Kirsten Huter, pädagogische Leiterin der Schule des Schreibens, kennt die Schwierigkeiten der angehenden Autoren bei der Suche nach einem geeigneten Verlag. „Die ersten Versuche scheitern leider häufig an formalen Kriterien. Ein falsch formuliertes Anschreiben oder ein unvollständiges Exposé. Hier ist unser Lektoratsdienst vielen eine große Hilfe: Erfahrene Lektoren beurteilen die Manuskripte nach Inhalt und Form, schätzen die „Marktreife“ ein und beraten die Fernschüler zu den Verkaufsmöglichkeiten ihres Textes. Diese professionelle Begleitung können die Schüler bereits nach dem ersten Studienabschnitt in Anspruch nehmen.“
Schreiben: Stressabbau und Selbstbewusstsein
Längst nicht jeder will veröffentlichen: Viele Schreibschüler sehen im Schreiben einen Weg, den Alltag hinter sich zu lassen. „Schreiben beruhigt. Für viele Teilnehmer ist Schreiben wie Abtauchen in eine andere Welt oder Ausbrechen aus der Realität. Sie schalten den täglichen Stress aus und lassen sich ganz auf ihren Text ein“, bestätigt Kirsten Huter. „Dabei geht es einerseits um die Tätigkeit des Schreibens, die Konzentration und Kreativität erfordert, andererseits um die Geschichten, die dabei entstehen. Der Fantasie freien Lauf lassen zu können, spielt eine wichtige Rolle.“
Manche Teilnehmer stehen nicht nur vor der Herausforderung, ein leeres Blatt Papier mit Inhalt zu füllen, sondern müssen ihren Schreibwunsch zunächst im familiären Umfeld gegen Zweifler verteidigen. Doch nach den ersten Einsendeaufgaben und spätestens bei der ersten Veröffentlichung verstummen auch die letzten Unkenrufe. „Schreiben bringt Anerkennung, sowohl beruflich als auch privat. Denn wer schreibt, verwirklicht sich selbst“, sagt Henning Stumpp, Geschäftsführer der Schule des Schreibens. „Viele unserer Schüler erleben während ihres Fernstudiums einen Wandel: Sie entdecken ganz neue Aspekte ihrer Persönlichkeit, weil sie sich intensiv mit sich selbst auseinandersetzen müssen. Der Erfolg stärkt das Selbstbewusstsein ungemein.“ Und davon profitiert auch die Familie: „Meine Kinder bringen jetzt ihre Freunde mit, weil ihnen meine Kindergeschichten so gut gefallen“, sagt Monika K., Teilnehmerin im Lehrgang Kinder- und Jugendliteratur. „Das ist die schönste Anerkennung, die ich mir wünschen kann.“
Die Studienleiter: Professionelle Begleiter auf dem Weg zum Lebenstraum
Jeder Text verrät etwas über die Persönlichkeit des Autors: Mit der ersten Studienaufgabe erzählen die Fernlerner, warum sie schreiben wollen und weshalb sie sich für das Fernstudium entschieden haben. Damit reflektieren sie über den Ausgangspunkt ihres Schreibens und eröffnen den Dialog mit ihren Studienleitern, die bei allen weiteren Einsendungen ihre Wünsche und Vorstellungen berücksichtigen können. Für die meisten Studierenden ist der Studienleiter der kritische Erstleser. Seine Tipps und Kommentare begleiten die Teilnehmer auf ihrem Weg zum eigenständigen Schreiben. Wer seinen Stil und sein Themengebiet gefunden hat, ist dem eigenen Traum ein Stück näher – unabhängig davon, ob er fürs persönliche Glück oder für die professionelle Karriere Schreiben lernt. Eine erste Präsentation vor einem breiteren Publikum ist im Autoren-Campus der Schule des Schreibens möglich. Dort tauschen sich die Studienteilnehmer aus, fragen und motivieren sich gegenseitig. „Der Autoren-Campus ist sehr beliebt. Ein Klick – und die Teilnehmer sind unter Gleichgesinnten“, sagt Kirsten Huter. „Kritik an den Texten ist ausdrücklich erlaubt – und sehr willkommen.“
Die Schule des Schreibens an der Hamburger Akademie für Fernstudien ist ein Unternehmen der Klett-Gruppe. Alle Lehrgänge sind durch die Staatliche Zentralstelle für Fernunterricht (ZFU) geprüft und zertifiziert.
Pressekontakt:
Schule des Schreibens
Frauke Mekelburg
Pressestelle
Doberaner Weg 18
D - 22143 Hamburg
Telefon: +49 (40) 658 09-10
Telefax: +49 (40) 658 09-33
E-Mail: presse@haf-mail.de
www.schule-des-schreibens.de
Twitter: http://twitter.com/SdS_fernstudium



