Jedes Jahr prämiert die Schule des Schreibens 10 besonders gelungene Einsendeaufgaben. Lesen Sie die prämierten Beiträge der Förderpreisträger 2012.
13.10.2009
Schreiben können!
KREATIVITÄT Die Hamburger Schule des Schreibens lehrt seit 1969
den schriftlichenAusdruck.Viele Teilnehmer hoffen auf den großen
Durchbruch: ein Buch mit dem eigenen Namen auf dem Cover
VON EDITH KRESTA UND
BRIGITTE MARQUARDT
„Das Glücksgefühl des Flow, Selbsterfahrung, Selbstreflexion, Stressabau, Interaktion von Ratio und Emotion, Selbsterkenntnis, Aktivierung der Imagination, Auseinandersetzung mit sich und der Welt, Kommunikation im konzentrierten Akt des ästhetischen Tuns“ – so werben Schreibwerkstätten, Schreibseminare oder -kurse an Volkshochschulen vollmundig für ihr Angebot. Die Nachfrage ist groß, das Angebot wächst. 1.800 Neuzugänge jährlich hat etwa die „Schule des Schreibens“ in Hamburg, deren Büros in einem alten Industriekomplex liegen und ein Institut der Hamburger Akademie für Fernstudien und Teil der Unternehmensgruppe Klett ist. Mit Anzeigen in Frauenzeitschriften und Magazinen sucht die „Schule des Schreibens“ seit 1969 in erstaunlich unveränderter Anmutung „Leser, die gerne schreiben“.
„Schreiben Sie gerne? Machen Sie was draus!“ – „Es sind Menschen aus allen Berufen und Altersgruppen, der größte Teil, vielleicht 70 Prozent sind Frauen zwischen 40 und 60 Jahren“, sagt Sabine Grillo, zuständig für die Öffentlichkeitsarbeit. Im Fernstudium, das je nach gewähltem Kurs zwischen 24 und 36 Monaten dauert, werden Interessierte beraten, angeleitet und kritisch begleitet. Nach der einjährigen „Grundschule“ kann sich der oder die Lernende je nach Neigung für einen speziellen Kurs entscheiden: Belletristik, Jugendliteratur, Krimis oder Journalismus. Es ist eine seit 40 Jahren
funktionierende Geschäftsidee.
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