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Förderpreise 2006

1. Preis:

Christian Däullary aus Niederaichbach für „Beluga oder die Summe aller Farben

„Mein erster Gedanke war: JA! Du wird es schaffen, das ist der Beweis. Du wirst einmal ein richtiger Schriftsteller, was ich schon als Jugendlicher sein wollte. Und zeitgleich mit den feuchten Augen stellte sich die Freude über diese wundervolle Bestätigung ein. Was für ein herrliches Gefühl!“

 

2. Preis:

Beate Ferchländer aus Poysdorf für „Schattenseiten

„Unwahrscheinlich! Insgeheim hofft man natürlich, einmal dabei zu sein, aber glauben tut man es dann nicht wirklich. Meine Studienleiter haben mich schon öfter gelobt, aber dieser Preis rückt das Lob in ein ganz anderes Licht. Von meinem Preisgeld werde ich ein weiteres Jahr in der Schule des Schreibens anhängen und den Kurs „Kinder und Jugendliteratur“ belegen.“

 

3. Preis:

Britta Scholten aus Berlin für „Der letzte Zug

„Ich bin mit dem Brief zu meinem Mann gegangen und habe ihm den Brief wortlos überreicht, um mich an seiner Überraschung zu freuen. Mein großes Ziel ist, meinen begonnenen Roman erfolgreich zu beenden.“

 

4 . Preis:

Agi Schnyder aus Winterthur für „Anlauf zu einem weiteren Versuch

„Ich habe aus Ungläubigkeit gelacht. Ich staune. Denn „Anlauf“ ist eine Erzählung, in die ich eigentlich wenig Zeit investiert habe. Vor Jahren begann ich einen Roman zu schreiben. Das ging eine Weile gut, bis plötzlich alles stagnierte. Eine Freundin erzählte mir dann von der Schule des Schreibens. Also versuchte ich diesen Weg. Die Stagnation war aufgehoben. Es ist schön, eine schreibende sinnvolle Aufgabe zu haben.“

 

5. Preis:

Manuela Führer aus Ried im Innkreis für „Herbst

„Von meinem Preisgeld werde ich meine Science-Fiction-Büchersammlung erweitern. Mein größter Traum wäre, Romane und Kurzgeschichten zu schreiben, die Menschen erreichen, die meinen Literaturgeschmack teilen und diese Menschen zu bewegen.“

 

6. Preis:

Kerstin Behrendt aus Kerpen-Blatzheim für „Das Telefonat

„Insgeheim habe ich immer gehofft, es zu schaffen. Mein erster Gedanke war, als ich vom Förderpreis erfuhr: „Mein Gott, ich habe es wirklich geschafft. Dann kam der Freudenschrei!“

 

7. Preis:

Hildegard Fillbrandt aus Braunschweig für „Der Krieg ist lange noch nicht vorbei

„Wie sag ich’s meiner Familie? Nach dem Motto ‚Du und schreiben? – Wer soll das denn lesen?’ ignorierten die wenigen Auserwählten, die davon wussten, meine fleißigen Aktionen im stillen Kämmerlein. Mit dem Förderpreis erwacht so langsam das Interesse und die Anerkennung. Ich kann jetzt auch lockerer darüber reden und es in meinem Bekanntenkreis publik machen.“

 

8. Preis:

Waltraut Fritzenwallner aus Kleinarl für „Mundtot

„Ich suchte einen Ausgleich zum stressigen Alltag, wollte mich gleichzeitig weiterbilden und zu einer kritischen Auseinandersetzung mit der Welt befähigt werden. Zum Studium entschloss ich mich, da ich ohne äußeren Anreiz einfach zu nichts komme. Über den Förderpreis habe ich mich sehr gefreut und gleich den Vorsatz gefasst, mich mehr dem Schreiben zu widmen.“

 

9. Preis:

Mathias Deinert aus Potsdam für „Was bleibt

„Ich habe mich natürlich gefreut, aber auch sofort den gekürten Text noch einmal unter die Lupe genommen, ob ich im Groben und Feinen noch zu ihm stehe. Ich hoffe, die Schriftstellerei und mein Sicherheitsstreben vereinbaren zu können.“

 

10. Preis:

Tanja Kallmünzer aus Eschenbach für „Naturkost

„Halb hatte ich es geahnt, halb war ich überrascht. Auf jeden Fall habe ich mich gefreut und bin immer noch mehr motiviert, weiter zu lernen und zu schreiben. Mein größter Wunsch nach dem Studium wäre, den Roman, an dem ich arbeite, zu veröffentlichen.“

 

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