Suche
X

Infos anfordern

Kostenlos und unverbindlich!
Frau Herr
Bitte füllen Sie alle Pflichtfelder aus.

Gewinner der zweiten Runde 2018

Für die zweite Runde des Genre-Wettbewerbs sollten Geschichten zum Thema "Spannung in Krimi, Thriller und Fantasy" eingereicht werden. Über 60 Teilnehmer sind der Aufforderung gefolgt und haben ihre Geschichte eingereicht!

Hier lesen Sie die fünf prämierten Geschichten! Wir wünschen Ihnen viel Spaß bei der Lektüre.

1. Preis

Janina Plaumann

für "Das Mistvieh"

Urteil der Jury:

„Der Teppich war versaut“ – und Dietmar ist angewidert vom Blut, das einen immer größer werdenden Fleck auf seinem Langflor verursacht, nicht von der Leiche, die er auf dem Gewissen hat.
Dietmar, das ist der „normale“ Nachbar, den jeder zu kennen scheint. Hinterhältig beobachtet er den fetten roten Kater, der seit einigen Wochen in sein Gemüsebeet kackt. Müllers roten Kater, der ihn nicht zu erziehen weiß, und deshalb ist Müller dran.

In einer einfachen und doch präzisen Sprache erzählt Janina Plaumann die Geschichte eines Mordes, die so furchtbar realistisch ist, dass man ab sofort seinem eigenen Nachbarn jedes Verbrechen zutrauen wird. Höchster Lesegenuss!

Lesen Sie hier die prämierte Geschichte

2. Preis

Franka G. Emmerich

für "Ein richtig guter Krimi"

Urteil der Jury:

Muss man einen Mord begehen, um einen richtig guten Krimi zu schreiben?

Die Hauptfigur, ein erfolgloser Krimischriftsteller, befindet sich mit seiner Ehefrau auf einer Kreuzfahrt. Es ist Silvester und die beiden beginnen ihren traditionellen Silvesterstreit. Doch diesmal ist er schärfer, die Worte sind härter als bisher. Bis einer der beiden stirbt.

Franka G. Emmerich hat eine wunderbar böse Geschichte geschrieben. Am Ende bleibt ein zwiespältiges Gefühl übrig. Die Freude darüber, dass er es endlich geschafft hat, seine bösartige Ehefrau zum Schweigen zu bringen und das Entsetzen darüber, dass dazu ein Mord nötig war.

Lesen Sie hier die prämierte Geschichte

3. Preis

Iris Schoell

für "Der Graben"

Urteil der Jury:

Ein ernüchterter Hausmann, eine erfolgreiche Frau, ein Kind, das von Erdbeben träumt: Marc hat seinen Job verloren, er hält Simone den Rücken frei, denn die Wohnung in der Innenstadt von Hamburg muss bezahlt werden. Er bringt die Kleine in den Kindergarten, kauft ein, putzt, und er soll die Küche renovieren, denn es bröckelt, es bröckelt an allen Ecken und Kanten. Sogar die Kleine sieht es, nur eine sieht es nicht: Sandra.

Iris Schoells Szene einer Ehe besticht durch perfekte Dialoge und durch die Risse, die zuerst in den Fliesen sichtbar werden, die sich immer weiter ausbreiten, bis der Putz von den Wänden fällt. Der Graben – eine Metapher für den Anfang vom Ende – vielleicht.

Lesen Sie hier die prämierte Geschichte

4. Preis

Bernd Oelsner

für "Thaigergirl"

Urteil der Jury:

24. Dezember, Hochsaison in den Massagesalons in Patong/Thailand. Marc, ein Journalist, lässt sich auf die hübsche Sandy mit dem tätowierten Tiger auf dem Rücken ein und – verliert dabei seine teure Uhr und sein Geld. Die Polizei will nichts unternehmen, also ermittelt er selbst – vergeblich. Doch Sandy findet ihn und rettet ihn mit dem von seinen Wertsachen gekauften alten Motorroller vor einem Tsunami.

Die Geschichte von Bernd Oelsner ist leise, genau beobachtet und bis zum letzten Satz spannend. Die Beschreibungen Patongs, die Schwüle, die Armut, die Freundlichkeit der Menschen machen jedes Delikt wett.

Lesen Sie hier die prämierte Geschichte

5. Preis

Ellen Orbic

für "Am Morgen danach"

Urteil der Jury:

Ein Sexualstraftäter, einer, der in einer abgelegenen Hütte kleine Mädchen vergewaltigt und umbringt und danach ein Zeichen hinterlässt: eine Haarklammer mit blauem Schmetterling. Ein Mann, der selbst vergewaltigt wurde, im Namen Gottes und der dieses Mal, nachdem er diesen unglaublichen Satz hört: „Gott liebt alle seine Kinder, auch dich“, seine Straftaten unterbricht. Jetzt legt er selbst Hand an sich.

Ellen Orbics Text besticht durch die Gefühle, die er im Leser entstehen lässt: Grauen und Verständnis, Abscheu und Mitgefühl wechseln sich ab und lassen den Leser noch lange nach dem Lesen nicht los.

Lesen Sie hier die prämierte Geschichte

Diese Website verwendet Cookies, um Inhalte und Anzeigen für Sie zu personalisieren.

Sie können sich hier infomieren und der Verwendung widersprechen. Mit der Nutzung der Website, Klick auf einen Link oder auf "OK" stimmen Sie der Verwendung zu.

OK