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1. Preis

Jennifer Wojciechowski

für "Feigling"

Urteil der Jury:

Die Autorin konfrontiert den Leser in diesem Text, der mit rasantem Spannungsaufbau glänzt, mit den Urängsten vor dem eigenen Versagen. Dabei gelingt es ihr, das Innen und Außen der weiblichen Hauptfigur so eindringlich über atemlose Beschreibungen und staccatohaltigem inneren Monolog zu zeichnen, dass der Leser sich mit ihrer zunehmenden Panik ausgesprochen gut identifizieren kann.

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2. Preis

Dorothea Schiefer

für "Im Dschungel"

Urteil der Jury:

Hier dürfen wir uns an einer schon wirklich ausgereiften kleinen Komödie erfreuen: die Autorin führt elegant und geschickt sowohl die Hauptfigur als auch den Leser in eine überaus peinliche Situation und spielt mit Erwartungen, die überraschend nicht erfüllt werden. Ein herrlich komischer - zugleich aber auch nachdenklicher Text, der ganz klar und kompakt daherkommt.

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3. Preis

Susanne Kammerer

für "Schwesterherz"

Urteil der Jury:

Kammerer zeigt hier das Talent zur dichten, lebendigen Beschreibung und führt Können im Dialog-Schreiben vor: dichte Atmosphäre, die familiäre Strukturen und das zwiespältige Verhältnis zwischen Geschwistern offenbart und schön charakterisierte Figuren bestimmen diese Erzählung, die durch leise Tragikomik besticht.

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4. Preis

Daphne Friedrich

für "Ein weiterer Junge"

Urteil der Jury:

Der durch die nüchterne Sprache bestimmte Text bietet die sensible Studie einer Liebe, die durch anfängliche Begeisterung aneinander über geteilte Leidenschaften bis zum Ankommen im Alltag nichts auslässt. Mit ihrer kompakten, klaren Schreibweise zeigt Friedrich dem Leser, dass auch mit wenigen Worten eine große Geschichte zu erzählen ist.

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5. Preis

Sonja Dabrowski

für "Todesmelodie"

Urteil der Jury:

Hier erkennen wir ein wirklich ausbaufähiges Talent für das Schreiben von Fantasy-Thrillern. Dabrowski verbindet scheinbar mühelos die wichtigsten Themen des Genres: Angst und Überraschungsmomente gepaart mit Übersinnlichem. Ganz und gar abgerundet wird die schwarze Short-Story durch spritzige Dialoge und das lakonische Ende.

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6. Preis

Herbert Feid

für "Jungentränen"

Urteil der Jury:

Ein durch fließenden Stil bestimmter Text, der die sensible Zeichnung einer Kinderfreundschaft in der DDR zeigt und dem Leser keine Chance lässt, sich zu entziehen. Unvermittelt muss er sich mit den Nöten, die jahrelange Repression und das Abschiednehmen von Freunden gerade mit Kindern auslöste, identifizieren. Die ernüchternde Schlusswendung rundet diese Arbeit klar ab.

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7. Preis

Marlene Pfeifer

für "Rauschgoldengel"

Urteil der Jury:

Die Autorin liefert hier eine Neu-Interpretation des Themas Schuld. Mit sparsamen Andeutungen und klaren Dialogen beschreibt sie nicht nur das Trauma der Angehörigen von Alkoholikern, sondern streift gleichzeitig den Konflikt zwischen den Generationen. Ein berührender Text, der ganz ohne Pathos auskommt.

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8. Preis

Karen Weissheimer

für "Tom ist frei"

Urteil der Jury:

Ein durch fließenden Stil bestimmter Text, der die klare Zeichnung eines erschöpften Ehemannes zeigt und dem Leser keine Chance lässt, sich zu entziehen. Unvermittelt muss er sich mit den Nöten, die nach jahrelangen Konflikten entstehen, und auch mit der Kontrollsucht der Partnerin identifizieren.

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9. Preis

Tino Dietrich

für "Im letzten Winter"

Urteil der Jury:

Eine alltägliche traurige Situation beschreibt Dietrich: die Hauptfigur leidet unter dem Tod des Partners und überträgt ihr Unvermögen, dies zu akzeptieren, in Verdrängung. Mit den Techniken der geschickt eingesetzten Wiederholung, dem plastischen inneren Monolog und dem lebendigen Stil macht der Autor das Unglück und die geistige Verwirrung der Hauptfigur ganz und gar plastisch.

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10. Preis

Cornelia Spevak

für "Die Spur"

Urteil der Jury:

Diese kleine Satire nimmt unsere oft eingeschränkte Wahrnehmung und unseren Hang zu Vorurteilen mit pointiertem Stil ins Visier. „Die Spur“ überzeugt uns auch deshalb, weil die Autorin es schafft, den Leser eine ganz normale alltägliche Wendung des Lebens aus neuem Blickwinkel betrachten zu lassen.

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