Ulrike Marx aus Pfaffenhofen

Endlich halte ich meinen Debütroman Ein Herz zwischen den Welten in den Händen – ein unbeschreibliches Gefühl. Wirklich nachempfinden kann das wohl nur, wer selbst ein Buch geschrieben hat: wer viele einsame Stunden am Schreibtisch verbracht, gezweifelt und den eigenen Text immer wieder überarbeitet hat.
Ich wollte eine Familiengeschichte erzählen – die Geschichte meiner Mutter - einer Krankenschwester, die sich zwischen zwei grundverschiedenen Männern und Lebensentwürfen entscheiden muss. Wenn sie aus ihrem bewegten Leben erzählte, hingen nicht nur wir Kinder, sondern auch die Enkel gebannt an ihren Lippen. Diese Erinnerungen wollte ich bewahren.
Meine ersten Schreibversuche, die ich in Workshops vorgestellt habe, wurden zunächst eher kritisch aufgenommen. Als Betriebswirtin war ich prägnante, sachliche Texte gewohnt. Schnell wurde mir klar, dass ein Roman eine ganz andere Sprache verlangt: bildhaft, einfühlsam und getragen von Emotionen.
Erst durch mein Studium an der Schule des Schreibens, im Lehrgang Romanwerkstatt für Frauen- und Liebesromane, bekam mein Projekt Struktur und Richtung. Dort habe ich das Handwerk des Schreibens von Grund auf gelernt. Ohne die konstruktive Begleitung meiner Studienleiterin, Ulrike Günther, wäre dieses Buch wohl nie entstanden.
Umso erfüllender ist es für mich, dass nun andere Menschen meine Geschichte lesen und darin viele schöne Lesestunden finden.
Ich bin stolz, dass sich mein Traum erfüllt hat – und möchte alle, die selbst vom Schreiben träumen, ermutigen: Haltet durch und glaubt an euch.
 

Foto von Ulrike Marx

Veröffentlichungen

Buchcover von Ein Herz zwischen den Welten

Ein Herz zwischen den Welten

Roman, 438 Seiten
Herzmuschel Verlag

ISBN 978-3982853505
März 2026

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